Cloisonné
Vergoldete Cloisonné Eier
Versilberte Cloisonné Eier
Bunte Cloisonné Eier
Cloisonné Hasen & Hühner
Cloisonné - auch Zellschmelztechnik genannt - ist eine Technik der Goldschmiedekunst, die in China seit dem 14. Jahrhundert bekannt ist. Weltberühmte Goldschmiede haben diese Technik Anfang des 20. Jahrhunderts ebenfalls angewandt und verfeinert. Mindestens 8 Arbeitsgänge sind notwendig, um die kunsthandwerklichen Unikate herzustellen. Da diese Arbeitsgänge kompliziert und zeitraubend sind, brauchen manche Cloisonnés mehrere Monate bis zur Fertigstellung.
Im ersten Arbeitsgang wird eine Form aus Metall angefertigt. Als Grundmaterial wird meist Kupfer verwendet, aber auch Silber und Gold können Verwendung finden. Auf der Rohform wird das aus Drähten geformte Motiv mit Harz festgeleimt. Nun wird die Form im Ofen gebrannt, um die Drähte auf die Grundlage zu löten. Dieser Arbeitsgang wird zweimal wiederholt. Anschließend taucht man die Form in ein Salpetersäurebad. Nach gründlichem Abspülen und Reinigen der Metallform beginnt die Emailarbeit. Durch die Anordnung der Metalldrähte sind kleine Zwischenräume, die sogenannten Zellen entstanden. In diese wird farbiges Mineralpulver gegeben und im Ofen gebrannt. Damit die Emailschicht die gewünschte Dicke bekommt, wird dieser Vorgang mehrmals wiederholt. Schließlich wird das Cloisonnéstück geschliffen, poliert und gegebenenfalls vergoldet.